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Was hat Müllvermeidung mit guter Moderation zu tun?

Erst, wenn der Müll nicht mehr diskret über Nacht von unseren Straßen verschwindet, erkennen wir den Wert unserer Müllabfuhr. In der Episode meines neuen Podcast-Formats "Gebubbelt" spreche ich mit Bilge über das Thema Müll und die Parallelen zur Moderation einer Community. Denn da gibt es in der Tat viele!

 

Die Müllabfuhr wird in unserer Gesellschaft ähnlich wenig wertgeschätzt, wie die Personen, die Online-Communities moderieren.

 
Dabei ist der Job, den sie machen essentiell für den Wohlfühlfaktor einer Community. In einer Community unterwegs zu sein, die voll ist von Beleidigungen und anderen Grenzüberschreitungen, ist ähnlich unangenehm, wie durch eine zugemüllte Straße zu gehen.
Doch es gibt auch Unterschiede zwischen Müllabfuhr und Moderation:
 

Der Müllabfuhr rennt niemand hinterher und beschimpft sie dafür, dass sie den Müll entsorgt.

Moderator*innen passiert das jedoch ständig. Warum ist das so? Für die Verfasser der moderierten Beiträge sind diese kein Müll, sondern ein wertvoller Beitrag zur Community. Daher haben sie kein Verständnis dafür, dass sie moderiert werden. Wenn die Moderator*innen sich geschickt anstellen, kommt es aber auch hier nicht zum Konflikt. 

Die Zauberformel heißt: Moderation auf Augenhöhe.

Moderator*innen haben je nach Situation die Wahl, diskret im Hintergrund zu moderieren oder für alle sichtbar. Moderation im Hintergrund stärkt das Vertrauensverhältnis zwischen Moderator*innen und moderierten Mitgliedern. Allerdings können dadurch die anderen Mitgliedern nicht lernen, wo die Grenzen gesetzt werden. Hier gilt es also, die passende Methode bewusst zu wählen.
 

Es ist wichtig, dass wir als Moderator*innen den Mitgliedern Vorbilder geben.

 
Daher sollten wir uns unbedingt die Zeit nehmen, korrektes Verhalten zu loben. Hier liegt auch der Zusammenhang zwischen Müllvermeidung und guter Moderation. Wenn wir unseren Mitmenschen das richtige Verhalten vorleben, uns um Müllvermeidung und saubere Straßen bemühen, dann tun sie es uns irgendwann gleich. Wenn wir als Moderator*innen in der Wahl unserer Methoden alles richtig machen, reguliert sich die Community am Ende selbst. Die Erfahrung hat auch Bilge gemacht, als er eine Fußballmannschaft trainierte.
 
Am Ende unseres Gesprächs haben Bilge und ich uns vorgenommen, etwas für den Wohlfühlfaktor unserer Communities zu tun. Wir helfen mit, unsere Städte sauber zu halten. Wie wir das tun, erfährst du im Podcast oder unter dem Hashtag #gebubbelt auf instagram.

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